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REPUBLIK KOSOVO IGNORIERT DIE ISLAMISCHE GLAUBENSGEMEINSCHAFT

09 Nov

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Obermufti Tërnava und das Führungsgremium der islamischen Glaubensgemeinschaft.

Laut der islamkritischen und populären kosovarischen Tageszeitung Gazeta Express erfreut sich die Islamische Glaubensgemeinschaft des Kosovo, IGK (alb.: BIK: Bashkia islame e Kosovës) großer Ignoranz seitens der Präsidentin Jahjaga, Premierminister Thaçi und des Parlamentspräsidenten Krasniqi. Die IGK weigert sich die, sie ignorierende Staatsspitze, zu kommentieren.

Naim Tërnava wird für die nächsten fünf Jahre der Anführer der islamischen Glaubensgemeinschaft im Kosovo sein. Er wurde am 31.Oktober 2013, drei Tage vor den Kommunalwahlen im Kosovo, für ein drittes Mandat mehrheitlich vom islamischen Klerus gewählt. Die Wahl wird von einer Opposition innerhalb der IGK, bekannt als die „Gewerkschaft der IGK“, angezweifelt. Aber diesmal bekam er für seine dritte Wiederwahl als Obermufti des Kosovo, keine Glückwunschtelegramme seitens der Präsidentin Jahjaga, des Premierministers Thaçi und Parlamentspräsidenten Krasniqi.

Gazeta Express wartete eine Woche lang auf eine Erklärung für die Ignoranz seitens staatlicher Institutionen und bekam, aber die Republik antwortete einfach nicht. Auch auf eine Anwort seitens Tërnava und der IGK wurde vergebens gewartet.

Auf der Webpräsenz der IGK existiert nur eine halbwegs aktuelle Pressemeldung, die sich auf die Republik Kosovo bezieht. Sie bezieht sich auf scharfe Verurteilung der Staatspräsidentin Jahjaga seitens der IGK. Präsidentin Jahjaga sagte in einem Interview, dass das islamische Kopftuch an öffentlichen Schulen im Kosovo weiterhin verboten bleiben wird.

Die Statuten der IGK beschränkten die Amtszeit eines Obermufti auf maximal 10 Jahre, also zwei volle Mandate. Um ein drittes Mal überhaupt antreten zu dürfen, änderte der wiedergewählte islamische Geistliche, dem seit Jahren Kontakte zu extremistischen Wahabbiten im Kosovo und im serbischen Novi Pazar nachgesagt werden, einfach jenen Paragraphen, der eine weitere Amtsperiode verhinderte. Dies geschah ein paar Tage vor seiner Wiederwahl.

Laut des „Rats für die Verteidigung der Menschenrechte und Freiheit“ wurde die letzte Wahl in der IGK von massiven Wahlfälschugen begleitet.

Visar Duriqi – Gazeta Express

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Verfasst von - November 9, 2013 in Kosovo

 

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